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Mittwoch, 1. August 2012
...und foto-session ;-]
gestern und heute haben wir den cairoer zoo besucht. wie schon zuvor erwähnt, wollten wir uns ein bild von den zuständen der tierhaltung machen. die haltung von wilden, eigentlich in freier wildbahn lebenden tieren, in mehr oder weniger engen gehegen ist grundsätzlich mit einer gewissen skepsis zu betrachten. dennoch kann es hier erhebliche unterschiede geben.
kaum hatten wir den zoo betreten, mussten wir bereits die ersten "guides" und "fotografen" abwimmeln, die sich sofort an unsere fersen heften wollten. was als erstes sofort auffiel war der müll, der weniger auf den gehwegen als in den wasserflächen und gehegen herumliegt. ein nashorn, eines der ersten tiere das wir erspäten, lag müde und nahezu regungslos in einem wasserloch, den hals auf eine pet-flasche gestützt, die sicherlich nicht zu den, der natur nachempfundenen gehege-installationen gehören sollte. die gesamte anlage ist leider relativ verdreckt und verwahrlost. zahlreiche lampen sind umgestürzt und liegen geblieben, man findet immer wieder begonnene baustellen, -schutt und -materialien, sowie leerstehende, verwucherte gehege... kein wirklicher wohlfühlort. allerdings findet man diese missstände nur mancherorts, im gesamten sieht die, wenn auch schon in die jahre gekommene, architektur recht nett und ansprechend aus, zumindest aus gewissem abstand betrachtet.
leider haben nicht alle tiere genug platz! böcke und gazellen jeglicher art, giraffen, kamele und nashörner zählen hier eher zu den gewinnern, sie haben keine luxussuiten, aber dennoch genügend freiraum (wenn es so etwas in einem zoo überhaupt gibt!). bei den affen, außer den größeren pavianen, welche ein recht großes areal ihr eigen nennen können, sieht die situation schon anders aus. kaum platz, enge dunkle käfige, teils ohne natürliche klettermöglichkeiten. detto bei den hyänen - käfige von gerade mal 2x4 metern... auch die vögel müssen sich in kleinen käfigen austoben, wobei dies in nahezu allen zoos so ist, die ich bisher besucht habe...
im großen und ganzen geht's hier aber zu, wie in jedem anderen zoo auch... wenn man bedenkt unter welchen umständen eine vielzahl der ägypterInnen leben, wäre es auch verwunderlich, wenn gerade im zoo paradiesische zustände vorzufinden wären...
die ergebnisse der zu beginn angesprochenen foto-session könnt ihr wie gewohnt wieder auf flickr begutachten - ich habe das Cairo II - القاهرة Album wieder upgedated (die bilder sind neu geordnet!).
und noch was: ich habe heute die 20.000er marke meiner 7D passiert... ich glaub bei 30.000 steht mal ein service an ;-]
so stay tuned guys, night-shots of cairo from above will be published soon!
gestern und heute haben wir den cairoer zoo besucht. wie schon zuvor erwähnt, wollten wir uns ein bild von den zuständen der tierhaltung machen. die haltung von wilden, eigentlich in freier wildbahn lebenden tieren, in mehr oder weniger engen gehegen ist grundsätzlich mit einer gewissen skepsis zu betrachten. dennoch kann es hier erhebliche unterschiede geben.
kaum hatten wir den zoo betreten, mussten wir bereits die ersten "guides" und "fotografen" abwimmeln, die sich sofort an unsere fersen heften wollten. was als erstes sofort auffiel war der müll, der weniger auf den gehwegen als in den wasserflächen und gehegen herumliegt. ein nashorn, eines der ersten tiere das wir erspäten, lag müde und nahezu regungslos in einem wasserloch, den hals auf eine pet-flasche gestützt, die sicherlich nicht zu den, der natur nachempfundenen gehege-installationen gehören sollte. die gesamte anlage ist leider relativ verdreckt und verwahrlost. zahlreiche lampen sind umgestürzt und liegen geblieben, man findet immer wieder begonnene baustellen, -schutt und -materialien, sowie leerstehende, verwucherte gehege... kein wirklicher wohlfühlort. allerdings findet man diese missstände nur mancherorts, im gesamten sieht die, wenn auch schon in die jahre gekommene, architektur recht nett und ansprechend aus, zumindest aus gewissem abstand betrachtet.
leider haben nicht alle tiere genug platz! böcke und gazellen jeglicher art, giraffen, kamele und nashörner zählen hier eher zu den gewinnern, sie haben keine luxussuiten, aber dennoch genügend freiraum (wenn es so etwas in einem zoo überhaupt gibt!). bei den affen, außer den größeren pavianen, welche ein recht großes areal ihr eigen nennen können, sieht die situation schon anders aus. kaum platz, enge dunkle käfige, teils ohne natürliche klettermöglichkeiten. detto bei den hyänen - käfige von gerade mal 2x4 metern... auch die vögel müssen sich in kleinen käfigen austoben, wobei dies in nahezu allen zoos so ist, die ich bisher besucht habe...
im großen und ganzen geht's hier aber zu, wie in jedem anderen zoo auch... wenn man bedenkt unter welchen umständen eine vielzahl der ägypterInnen leben, wäre es auch verwunderlich, wenn gerade im zoo paradiesische zustände vorzufinden wären...
die ergebnisse der zu beginn angesprochenen foto-session könnt ihr wie gewohnt wieder auf flickr begutachten - ich habe das Cairo II - القاهرة Album wieder upgedated (die bilder sind neu geordnet!).
und noch was: ich habe heute die 20.000er marke meiner 7D passiert... ich glaub bei 30.000 steht mal ein service an ;-]
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